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Koordination Jugendarbeit / Jugend(sozial)arbeit / Sozialarbeit an Schulen

INHALTE

 

I     DIE KOORDINATION JUGEND(SOZIAL)ARBEIT UND SOZIALARBEIT AN SCHULE

II    AKTUELLE INFOS

III  AKTUELLES AUS DEN FACHGRUPPEN

 

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I     DIE KOORDINATION JUGEND(SOZIAL)ARBEIT UND SOZIALARBEIT AN SCHULE

 

Jugendarbeit, Jugend(sozial)arbeit und Sozialarbeit an Schule (JA/SaS) sind beständigen Veränderungsprozessen unterworfen. Diese ergeben sich aus vielfältigen Faktoren, unter anderem aus aktuellen Bedarfen, demographischen Entwicklungen oder Veränderungen in den Sozialräumen. 

Die Koordination JA/SaS berät, vernetzt und unterstützt die im Landkreis Oberhavel tätigen Fachkräfte der JA/SaS in ihrer täglichen Arbeit. Die Qualitätsentwicklung wird durch Evaluation, Weiterbildung, Konzeptarbeit und kontinuierliche Reflexion der eigenen Arbeit unterstützt.

Die Koordination der JA/SaS ist mit jedem Standort in Kontakt und besucht diesen auf Anforderung oder auf eigenen Wunsch hin.

 

Sie ermöglicht durch ihre hohe Erreichbarkeit eine kontinuierliche Begleitung und Betreuung der Fachkräfte und organisiert in Kooperation mit unterschiedlichen Partnern Fachtage oder Fachgespräche. Die Koordination gewährleistet eine verlässliche Präsenz in relevanten Gremien und Arbeitsgruppen und vernetzt, begleitet und berät die Fachkräfte in den Planungs- und Sozialräumen durch die Organisation von Konferenzen und Treffen. Für Kommunen und Träger der JA/SaS bietet die Koordination Beratung zur Sozialarbeit an Schule und zur Jugendarbeit an. Die Koordination JA/SaS arbeitet eng mit dem Jugendamt Oberhavel zusammen. Die Zusammenarbeit der Fachkräfte mit der Koordination JA/SaS erfolgt auf der Basis von Freiwilligkeit, Transparenz und Vertrauen. Bei Bedarf kann die Koordination JA/SaS für die Fachkräfte eine Mittler*innenrolle einnehmen.

 

Hier finden sich die Leitlinen der verschiedenen Arbeitsfelder:

Sozialarbeit an Schule

Offene Jugendarbeit

Jugendkoordination im ländlichen Raum

Mobile Jugendarbeit

   

 

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II AKTUELLE INFOS 

 

 

Nächste Termine der Fachgruppentreffen

25.09.2019 Fachgruppe Sozialarbeit an Schule: zum Thema Suchtprävention

20.11.2019 Fachgruppe Jugend(sozial)arbeit

 

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Lebenssituation geflüchteter Frauen und Mädchen  

Die Koordination war am 5. April 2019 bei einem Treffen von Fachkräften aus dem Bereich der ambulanten Hilfen, die sich mit der Betreuung von Asyl- und Flüchtlingsfamilien im Landkreis befassen. Bei dem Treffen ging es um die Lebenssituation von Mädchen und Frauen aus geflüchteten Familien im Landkreis Oberhavel. Für dieses Treffen hatten Fachkräfte uns von Ihren sexualpädagogischen Angeboten und von ihren speziellen Angeboten für Mädchen und junge Frauen berichtet. Diese haben wir bei dem Treffen vorgestellt.  

Eine Dokumentation der Veranstaltung findet Ihr hier.

 

 

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No blame Approach - Das Netzwerk von Schulen und Einrichtungen

Wir sind jetzt auch registriert. „No blame approach“  ist eine sehr bewährte Methode, um gegen Mobbing aktiv zu werden. Gern unterstützen wir euch bei der Anwendung:

https://www.no-blame-approach.de/einrichtungen.html 

 

 

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Zum Thema Suchtprävention und Drogen haben wir eine Zusammenfassung der Ergebnisse des Fachgruppentreffens Jugend(sozial)arbeit im April 2019 erstellt.

 

Inhalte:

  • Versorgungssituation der Suchtberatung im Landkreis Oberhavel im Bereich der legalen und illegalen Drogen

  • Die vier großen Substanzgruppen im Bereich illegale Drogen

  • Konsumverhalten von Jugendlichen im Landkreis Oberhavel

  • "Was mache ich, wenn Besucher*innen untern Einfluss von Drogen stehend in meine Einrichtung kommen?"

  • Projekte zur Suchtprävention für die Kinder- und Jugendarbeit

 

Die Dokumentation findet Ihr hier

 

 

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 III AKTUELLES AUS DEN FACHGRUPPEN

 

Am 10.04.2019 trafen sich 40 Fachkräfte der Sozialarbeit an Schule im Regine Hildebrandt Haus der Stadt Oranienburg zu der Frage „Wie kann inklusive Schule mit Kindern mit emotionalen und sozialen Beeinträchtigungen gelingen“. Moderiert und organisiert wurde dieser durch den Kreisjugendring Oberhavel. Simone Romeiß, Dipl. Pädagogin mit den Schwerpunkten Sonderpädagogik und Kleinkindpädagogik gab einen Input zum Thema. Diesen findet ihr hier.

 

In der Diskussion wurde deutlich, dass die Umsetzung der Inklusion ein Problem ist. Es stellte sich die Frage, wie Politik und Verwaltung auf Bundesland- und Landkreisebene dazu bewegt werden können, finanzielle, personelle und fachliche Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Allein das ermöglicht es Schulen, fachlich fundiert und verantwortungsvoll inklusiv zu wirken.

 

Kritisiert wurde von den Fachkräften auch die Bearbeitungsdauer für Anträge bei der sonderpädagogischen Beratungsstelle, welche derzeit 1,5 bis 2 Jahre in Anspruch nimmt.

 

Zwei weitere Dokumente möchten wir an dieser Stelle verlinken: den Inklusionscheck für die Kinder- und Jugendarbeit und die Qualitätsmerkmale schulischer Elternarbeit.

 

 

Henning Gruner, Sozialarbeiter an der Regine-Hildebrandt-Gesamtschule hat folgende Gelingensfaktoren für Inklusion benannt:

 

Was es für bessere Inklusion an Schulen braucht:

  1. Haltung: Möchte man Inklusion, so bekommt man diese nicht zum Nulltarif.
  2. Räume / ausreichend Raum: Räume in welche zu den 25 SuS auch noch 2 Rollis problemlos passen, natürlich in barrierefreien Gebäuden. Gebäude mit Nischen und Rückzugsmöglichkeiten für Kleingruppenarbeit.
  3. Klassen: Kleine Klassen / die Mischung macht’s. „Leistungsstärkere SuS im richtigen Verhältnis zu SuS mit Förderbedarf.
  4. Personal: gut ausgebildete LuL die sich mit Empathie und Hingabe den individuellen Herausforderungen eines jeden SuS stellen und davon reichlich. Mindestens die Hauptfächer sollten doppelt belegt sein.
  5. Förderverfahren: Die Verfahren für den Erhalt eines Förderstatus sind dringend zu Verkürzen. Die sich daraus ergebenden Hilfen sind schnell einzuleiten und dürfen nicht wie bisher eine Bearbeitungsdauer von 1,5 Jahren haben (z.Bsp. beim Beantragen der Einzelfallhilfe)
  6. Multiprofessionelle Teams: Lehrer, Sonderpädagogen, Sozialarbeiter, Jugendamt , pädagogische Fachkräfte, Einzelfallhelfer, Eltern und alle die mit dem und um den SuS tätig sind, sollen Möglichkeiten des Austausches im Rahmen von HPG oder kollektiven Fallbearbeitungen nutzen.
  7. Förderung von formellen und informellen Strukturen:  Beratungsangebote für Menschen mit Handicap müssen ausgebaut werden. Der Austausch unter  Eltern von Kindern mit Förderbedarf muss gefördert werden.

Dies sind nur einige wenige Grundvorrausetzungen für  ein Gelingen von Inklusion an Schule, ohne verbrannte Lehrer, unzufriedene Kinder und frustrierte Eltern zu produzieren. Ja, Geld, Raum und Personal könnte man es abkürzen und es muss auch nicht schnell gehen, wir haben die Inklusion als Menschrecht ja auch erst 2006 ratifiziert.

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Am 03.04.2019 trafen sich 40 Fachkräfte der offenen  und der mobilen Jugendarbeit im Bürgerzentrum der Stadt Oranienburg zur Fachgruppe Jugend(sozial)arbeit. Moderiert und organisiert wurde dieser durch den Kreisjugendring Oberhavel. Auf Wunsch der Fachkräfte stand dieses Fachkräftetreffen unter dem thematischen Schwerpunkt „Drogen“. Hierzu gab Andrea Wulsten von der DRK Suchtberatungsstelle einen umfassenden praxisnahen thematischen Einstieg über die Versorgungssituation des Landkreises im Bereich Sucht, die 4 Substanzgruppen der legalen/illegalen Drogen und aktuelle Risiken bei den im Umlauf befindlichen Drogen, welche Jugendliche konsumieren.

 

Zur Versorgungssituation im Landkreis wurde durch Fragen/ Erfahrungsberichte der Fachleute deutlich, dass der Bedarf an präventiven Angeboten für Jugendliche hoch ist.  Einzige Anlaufstelle bei Fragen zum Thema Sucht und Drogen im Bereich Jugend ist die DRK Suchtberatungsstelle. Mit einer Ausstattung von 1,7 Stellen für die Grundversorgung im ganzen Landkreis, ist eine zeitnahe und flächendeckende Beratung und Versorgung kaum realisierbar.

 

Im Austausch mit den Fachkräften der Jugendarbeit wurden Fragen zum Dilemma der Fachleute in der Arbeit mit drogenkonsumierenden Jugendlichen deutlich. Unter anderem: „Ich kann Jugendliche, die unter Einfluss von Drogen stehen, nicht in meine Einrichtung einlassen, denn ich bin für den Schutz aller Besucherinnen verantwortlich. Daher muss ich dafür sorgen, dass die Jugendlichen den Club dann verlassen. Damit riskiere ich den Kontakt zu diesen Jugendlichen zu verlieren.“ Auch hierzu hatte Andrea Wulsten wertvolle Anregungen Gespräche mit diesen Jugendlichen so führen, dass sie nüchtern wiederkommen und in Kontakt bleiben.

 

Frau Bania von der Jugendförderung des Landkreises Oberhavel berichtete in der Fachgruppe über die Arbeitsgruppe zu Hilfen nach §16 h SGB II für entkoppelte Jugendliche. Diese setze sich aus jeweils 2 Vertreterinnen des Jobcenters, der Hilfen zur Erziehung und der Jugendförderung zusammen. Voraussichtlich zu 2020 wird dazu ein neues Angebot in freier Trägerschaft entstehen.

 

 

 Fachgruppe JA

 

Fachgruppe JA

 

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Am 10.10.2018 trafen sich die Fachkräfte der Sozialarbeit an Schule im Bürgerzentrum der Stadt Oranienburg, um darüber zu diskutieren, wie inklusive Schule mit Kindern mit emotionalen und sozialen Beeinträchtigungen gelingen kann. Dr. Norbert Wagner von der DRK Familien- und Erziehungsberatung gab einen spannenden Einblick in das Thema, gab einen Einblick über psychische Störungen und in die Bindungsthematik. Die Dokumentation findet ihr hier.

 

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Am 28.11.2018 traf sich die Fachgruppe Jugend(sozial)arbeit und diskutierte mit Larissa Meinunger (wissenschaftliche Referentin Kindheit, Jugend, Familie, Alter im Deutscher Verein e.V.) über das Thema „entkoppelte“ Jugendliche.

Larissa Meinunger stellte fest, dass es keine Geheimrezepte für kurze Wege, schnelle Lösungen gibt. Sie definierte in ihrem Input den Begriff der „entkoppelten Jugendlichen“, besprach die Zielgruppenbestimmung, aktuelle Studien und Hilfeangebote sozialpädagogischer Art nach § 16 h SGB II. Die rechtskreisübergeifende (SGB II, III, VIII) Zusammenarbeit stellte sie als äußerst wichtiges Instrument dar, um soziale und berufliche Integration junger Menschen besser zu unterstützen und sie überhaupt erst erreichen zu können.

 

Die Präsentation von Larissa Meinunger findet sich hier.

 

Publikationen des Deutscher Verein e.V. zum Thema der rechtskreisübergreifenden Zusammenarbeit und zur Umsetzung des § 16h SGB II:

Empfehlungen zur Umsetzung des §16h SGB II – Förderung schwer zu erreichender junger Menschen

Erfolgsmerkmale guter Jugendberufsagenturen

Unterstützung am Übergang Schule – Beruf. Empfehlungen des Deutschen Vereins für eine gelingende Zusammenarbeit an den Schnittstellen der Rechtskreise SGB II, SGB III und SGB VIII

 

 
 
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