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Koordination Jugendarbeit / Jugend(sozial)arbeit / Sozialarbeit an Schulen

Jugendarbeit, Jugend(sozial)arbeit und Sozialarbeit an Schule (JA/SaS) sind beständigen Veränderungsprozessen unterworfen. Diese ergeben sich aus vielfältigen Faktoren, unter anderem aus aktuellen Bedarfen, demographischen Entwicklungen oder Veränderungen in den Sozialräumen. 

Die Koordination JA/SaS berät, vernetzt und unterstützt die im Landkreis Oberhavel tätigen Fachkräfte der JA/SaS in ihrer täglichen Arbeit. Die Qualitätsentwicklung wird durch Evaluation, Weiterbildung, Konzeptarbeit und kontinuierliche Reflexion der eigenen Arbeit unterstützt.

Die Koordination der JA/SaS ist mit jedem Standort in Kontakt und besucht diesen auf Anforderung oder auf eigenen Wunsch hin.

 

Sie ermöglicht durch ihre hohe Erreichbarkeit eine kontinuierliche Begleitung und Betreuung der Fachkräfte und organisiert in Kooperation mit unterschiedlichen Partnern Fachtage oder Fachgespräche. Die Koordination gewährleistet eine verlässliche Präsenz in relevanten Gremien und Arbeitsgruppen und vernetzt, begleitet und berät die Fachkräfte in den Planungs- und Sozialräumen durch die Organisation von Konferenzen und Treffen. Für Kommunen und Träger der JA/SaS bietet die Koordination Beratung zur Sozialarbeit an Schule und zur Jugendarbeit an. Die Koordination JA/SaS arbeitet eng mit dem Jugendamt Oberhavel zusammen. Die Zusammenarbeit der Fachkräfte mit der Koordination JA/SaS erfolgt auf der Basis von Freiwilligkeit, Transparenz und Vertrauen. Bei Bedarf kann die Koordination JA/SaS für die Fachkräfte eine Mittlerrolle einnehmen.

 

Die Leitlinen der Sozialarbeit an Schulen im Landkreis Oberhavel können sie hier einsehen.

Die Leitlinien zur offenen/mobilen Jugendarbeit und zur Jugendkoordination im ländlichen Raum im Landkreis Oberhavel kann man ebenfalls auf der Webseite des Landkreises nachlesen und downloaden. Bitte klicken Sie auf die unterstrichenen Arbeitsfelder. 

 

offene Jugendarbeit

Jugendkoordination im ländlichen Raum

mobile Jugendarbeit

   

 

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Aktuelle Infos 

 

Zum Thema Suchtprävention und Drogen haben wir eine Zusammenfassung der Ergebnisse des Fachgruppentreffens Jugend(sozial)arbeit im April 2019 erstellt.

 

Inhalte:

  • Versorgungssituation der Suchtberatung im Landkreis Oberhavel im Bereich der legalen und illegalen Drogen

  • Die vier großen Substanzgruppen im Bereich illegale Drogen

  • Konsumverhalten von Jugendlichen im Landkreis Oberhavel

  • "Was mache ich, wenn Besucher*innen untern Einfluss von Drogen stehend in meine Einrichtung kommen?"

  • Projekte zur Suchtprävention für die Kinder- und Jugendarbeit

 

Die Dokumentation findet Ihr hier  

 

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 Aktuelles aus den Fachgruppen:

 

Am 03.04.2019 trafen sich 40 Fachkräfte der offenen  und der mobilen Jugendarbeit im Bürgerzentrum der Stadt Oranienburg zur Fachgruppe Jugend(sozial)arbeit. Moderiert und organisiert wurde dieser durch den Kreisjugendring Oberhavel. Auf Wunsch der Fachkräfte stand dieses Fachkräftetreffen unter dem thematischen Schwerpunkt „Drogen“. Hierzu gab Andrea Wulsten von der DRK Suchtberatungsstelle einen umfassenden praxisnahen thematischen Einstieg über die Versorgungssituation des Landkreises im Bereich Sucht, die 4 Substanzgruppen der legalen/illegalen Drogen und aktuelle Risiken bei den im Umlauf befindlichen Drogen, welche Jugendliche konsumieren.

 

Zur Versorgungssituation im Landkreis wurde durch Fragen/ Erfahrungsberichte der Fachleute deutlich, dass der Bedarf an präventiven Angeboten für Jugendliche hoch ist.  Einzige Anlaufstelle bei Fragen zum Thema Sucht und Drogen im Bereich Jugend ist die DRK Suchtberatungsstelle. Mit einer Ausstattung von 1,7 Stellen für die Grundversorgung im ganzen Landkreis, ist eine zeitnahe und flächendeckende Beratung und Versorgung kaum realisierbar.

 

Im Austausch mit den Fachkräften der Jugendarbeit wurden Fragen zum Dilemma der Fachleute in der Arbeit mit drogenkonsumierenden Jugendlichen deutlich. Unter anderem: „Ich kann Jugendliche, die unter Einfluss von Drogen stehen, nicht in meine Einrichtung einlassen, denn ich bin für den Schutz aller Besucherinnen verantwortlich. Daher muss ich dafür sorgen, dass die Jugendlichen den Club dann verlassen. Damit riskiere ich den Kontakt zu diesen Jugendlichen zu verlieren.“ Auch hierzu hatte Andrea Wulsten wertvolle Anregungen Gespräche mit diesen Jugendlichen so führen, dass sie nüchtern wiederkommen und in Kontakt bleiben.

 

Frau Bania von der Jugendförderung des Landkreises Oberhavel berichtete in der Fachgruppe über die Arbeitsgruppe zu Hilfen nach §16 h SGB II für entkoppelte Jugendliche. Diese setze sich aus jeweils 2 Vertreterinnen des Jobcenters, der Hilfen zur Erziehung und der Jugendförderung zusammen. Voraussichtlich zu 2020 wird dazu ein neues Angebot in freier Trägerschaft entstehen.

 

 

 Fachgruppe JA

 

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