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Herzlich Willkommen beim Kreisjugendring Oberhavel e.V.

Hallo! Wir freuen uns über Ihren Besuch auf unserer Webseite, die bald komplett überarbeitet werden wird. Wenn Sie als Jugendlicher, Eltern, Jugend(sozial)arbeiter*in, Sozialarbeiter*in an Schule oder als Verband, der in der Jugendarbeit tätig ist, Fragen haben, beantworten wir sie gern. Klicken sie dazu auf den Button "Kontakt".

 

Zudem können Sie sich hier über aktuelle Termine und Weiterbildungen informieren, Stellenangebote im Landkreis finden, aktuellen Fachdiskussionen folgen, Bilder von vorangegangenen Veranstaltungen und Seminaren ansehen oder den Kreisjugendring näher kennenlernen.

 

2018 heißt  25 Jahre Kreisjugendring Oberhavel e.V. und damit ein Vierteljahrhundert Einsatz für die Kinder- und Jugendarbeit im Landkreis. Um diesen entsprechend zu würdigen, aber auch um den Neubeginn mit einem neu zusammengesetzten Team zu symbolisieren, haben wir ein neues Logo entworfen.

 

 

 

 

Die drei Farben sind nicht nur an die Farben des Landkreises Oberhavel angelehnt, sondern symbolisieren zugleich auch unsere drei Arbeitsbereiche: die Koordination der Jugendverbandsarbeit, die Koordination der Jugend(sozial)arbeit und Sozialarbeit an Schule sowie die Fach- und Koordinierungsstelle der "Partnerschaft für Demokratie" im Landkreis Oberhavel. Diese Bereiche arbeiten eng verzahnt zusammen. Dass die Jugend bei uns im Mittelpunkt steht, ist selbstverständlich.

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Ein großer Schritt für die Stärkung der Beteiligungsrechte junger Menschen

 

Am 27. Juni 2018 hat Brandenburg die Aufnahme zur pflichtigen Beteiligung von Kin-dern und Jugendlichen in die Kommunalverfassung beschlossen. Der Landesjugendring Brandenburg e.V.  - und natürlich auch der Kreisjugendring Oberhavel e.V. - begrüßen diesen Schritt außerordentlich.

 

§ 18a
Beteiligung und Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen

 

(1) Die Gemeinde sichert Kindern und Jugendlichen in allen sie berührenden Gemeindeangelegenheiten Beteiligungs- und Mitwirkungsrechte.

(2) Die Hauptsatzung bestimmt, welche Formen zur eigenständigen Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen in der Gemeinde geschaffen werden. Kinder und Jugendliche sind an der Entwicklung der Formen angemessen zu beteiligen.

(3) Die Gemeindevertretung kann einen Beauftragten für Angelegenheiten von Kindern und Jugendlichen benennen. Für den Beauftragten gilt § 18 Absatz 3 entsprechend.

(4) Bei der Durchführung von Planungen und Vorgaben, die die Interessen von Kindern und Jugendlichen berühren, soll die Gemeinde in geeigneter Weise vermerken, wie sie die Beteiligung nach Absatz 1 durchgeführt hat.

 

Die Pressemitteilung des Landesjugendring Brandenburg e.V. findet Ihr hier:

 

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Jugendringe sind zu fördern!

 

Im April fand die jährliche Konferenz der Großstadtjugendringe unter dem Titel „Krise der Demokratie – über alte und neue Herausforderungen in der Jugend(verbands)arbeit“ in Frankfurt statt. Auf der Konferenz wurde ein sehr interessantes Papier zur Förderung von kommunalen Jugendringen verabschiedet:

 

JUGENDRINGE SIND ZU FÖRDERN

 

Kommunale Jugendringe vertreten Interessen von Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen, Jugendverbänden, -gruppen und -initiativen, verwirklichen Kinder- und Jugendbeteiligung, gestalten Qualitätsentwicklung und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Damit Jugendringe in der Lage sind, diese Aufgaben qualifiziert zu erfüllen, müssen sie nachhaltig gefördert und ausgestattet werden.

 

Jugendringe stehen für Demokratie und Vielfalt.

Sie gestalten Gesellschaft und mischen sich ein.

 

Jugendringe sind die demokratisch legitimierten Zusammenschlüsse von Kinder- und Jugendverbänden sowie anderen Trägern der Jugendhilfe, in denen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene (über ihre Verbandszugehörigkeiten, Vertretungsgremien, lokalen Jugendgruppen oder Interessengemeinschaften) organisiert und jugendpolitisch vertreten werden. Jugendringe sind für alle Belange, die Kinder und Jugendliche betreffen, zuständig und mischen sich aktiv in die Politik ein. Sie vertreten die jungen Menschen in Ort, Stadt, Kreis, Land und Bund. Damit vertreten sie einen Teil der Gesellschaft, der zum großen Teil noch nicht wahlberechtigt ist.

 

Kommunale Jugendringe und ihre Mitgliedsorganisationen stehen ein für Selbstorganisation, demokratische Grundwerte und politische Bildung. Sie gestalten aktiv mit und beziehen Position im stetigen sozialen Wandel der Gesellschaft und ihrer komplexen Bedingungen, zum Beispiel der kommerziellen, ausgrenzenden Konkurrenz zur Jugendarbeit, aktuellen Herausforderungen durch Flucht und Migration, der Ausdehnung der Betreuung im schulischen Bereich, der Digitalisierung, der Inklusion und nicht zuletzt der Kinder- und Jugendarmut.

 

Jugendringe sind aktiv und kompetent vor Ort

 

Jugendringe sind dabei kompetente Ansprechpartner, bündeln und verbreiten wichtige Informationen für junge Menschen, beraten und unterstützen die in der Kinder- und Jugendarbeit Tätigen. Gleichzeitig stehen sie Politik und Verwaltung konstruktiv zur Seite, sie reagieren auf aktuelle Entwicklungen der Kinder- und Jugendpolitik und setzen fachpolitische Impulse.

 

Jugendringe sind gemeinsam mit den Jugendverbänden Mittler für die Bedürfnisse und Interessen von Kindern und Jugendlichen, wie auch Ermöglicher für deren direkte Beteiligung an Aushandlungsprozessen für die Bedingungen ihres Aufwachsens in einer komplexen Gesellschaft. Sie sind Seismographen in Bezug auf die Notwendigkeiten, die sich einer guten und erfolgreichen Jugendpolitik und Jugendförderung stellen.

 

Jugendverbände und Jugendringe nehmen über eigene Angebote und Projekte der Kinder- und Jugendarbeit gesellschaftliche Verantwortung wahr, ermöglichen nachhaltige Freizeit-, Bildungs- und Qualifizierungsangebote im Spektrum sozialer, politischer und kultureller Bildung und sind Träger z.B. von Kinder- und Jugendtreffs und von Angeboten der offenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit.

 

Jugendringe sind Teil der kommunalen Jugendhilfelandschaft, Schnittstellen für eine

gute Jugendpolitik und für lokale Netzwerke in der Zivilgesellschaft

 

Als Zusammenschlüsse von lokalen Jugendverbänden entsprechend §12 SGB VIII und zahl reichen anderen lokalen Jugendhilfeträgern sind die Jugendringe eingebunden in viel fältige fachpolitische Prozesse zur Einbeziehung von jungen Menschen und der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe gemäß §4 SGB VIII. Die Jugendringe sind vielerorts Teil der Jugendhilfeausschüsse, wirken kompetent im Rahmen der Jugendhilfeplanung gemäß §80 SGB VIII und Qualitätsentwicklung gemäß §79a SGB VIII mit. Insbesondere im Rahmen der Umsetzung des Bundeskinderschutzgesetzes übernehmen Jugendringe Verantwortung indem sie Ehrenamtliche und Jugendverbände beraten und qualifizieren.

 

Zudem sind Jugendringe maßgeblich beteiligt an Arbeitsgemeinschaften nach §78 SGB VIII.

 

Kommunale Jugendringe sind Lernorte des Zusammenlebens. Sie sind Schnittstellen für eine gute

Jugendpolitik, die Lebensbedingungen von jungen Menschen positiv gestalten wollen.

Jugendringe sind Teil der demokratischen Zivilgesellschaft. Sie vermitteln zwischen jungen Menschen, Jugendverbänden, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und lokalen Öffentlichkeiten. Sie treten u.a. ein für die Anerkennung ehrenamtlichen Engagements, die Interessen von jungen Menschen und den direkten Dialog mit Jugendverbänden.

 

Den gesamten Text findet Ihr hier:

                                                      

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Aktuelle Veranstaltungen:

 

Am 25./26. August 2018 findet zum letzten Mal #EMPOWER YOURSELF – die Beteiligungswerkstatt für junge Menschen mit und ohne Fluchterfahrung statt. Diesmal geht es in den Norden, in die schöne DGB-Jugendbildungsstätte Flecken Zechlin. Die Veranstaltung richtet sich an alle jungen Menschen,

 

die wissen wollen, wieso Demokratie so wichtig ist,

die interessiert, was in ihrem Umfeld passiert

und die mitentscheiden möchten.

 

Alle weiteren Informationen finden sich im Veranstaltungsflyer  und auf der LJR-Homepage.

 

EmpowerYourself

 

EmpowerYourself

 

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Save the Date! 12.September +++ Oberhavel schmeckt mir! +++ im Oranienwerk:
Neben einem Beteiligungsformat für Kinder und Jugendliche wird es einen Markt der Möglichkeiten mit schon ausfinanzierten Projekten zum Auswählen geben. Ein super Anreiz: Für erfolgreich durchgeführte Projekte werden Preise von lokalen Lebensmittelproduzent*innen aus dem Landkreis Oberhavel für Schulen und Klassen gesponsert.

 

 

Lokale Tafelrunde

 

Lokale Tafelrunde

 

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Geschichte hautnah! Gedenkstättenfahrt Krakau - Auschwitz - Birkenau 

 

Achtung geänderter Termin:


Beginn:  22. Oktober 2018, Uhr | Ende: 27. Oktober 2018 
Ort: Dom Turystyczny Indigo, os. Albertynskie 1-2, 31-851 Krakau

 

Gedenkstättenfahrt

 

In diesem Jahr laden wir zur Gedenkstättenfahrt nach Krakau, Auschwitz und Birkenau ein. Sie findet in den Herbstferien vom 22.10. bis 27.10.2018 statt. Bevor wir am Mittwoch nach Krakau starten, verbringen wir zwei Tage in der Landjugendbildungsstätte Schloß Trebnitz.

 

Am Montag und Dienstag wollen wir uns in der Gruppe besser kennenlernen und die kommenden Tage vorbereiten. Dabei setzen wir uns nicht nur mit historischen Fragestellungen auseinander, sondern erkunden auch eigene Haltungen. "Opa war kein Nazi" - hier hinterfragen wir das Verhalten der Großeltern nach dem Nationalsozialismus und das unserer Eltern nach den Vorfällen in Rostock-Lichtenhagen im August 1992. Wir beschäftigen uns mit der Thematik Ausgrenzung und deren Folgen damals und heute, verschaffen uns einen historischen Überblick und nutzen den Film "Schindlers Liste" zur DIskussion übe Fiktion und Authentizität.

 

Am Mittwoch fahren wir nach von Trebnitz aus nach Krakau und haben den Film "Die Welle" eingeplant. Am Abend bereiten wir uns auf die Exkursion in Krakau vor.

 

Den Donnerstag verbringen wir an authentischen Orten in Krakau. Im Rahmen einer historischen Stadtführung besuchen wir das alte jüdische Viertel Kazimierz und erfahren Wissenswertes über den Alltag in der Vergangenheit und heute - unter anderem in einer Synagoge. Anschließend begeben wir uns in das ehemalige Krakauer Ghetto und informieren uns in Schindlers Fabrik über die Nazibesatzung in Krakau. Zum Abschluss fahren wir ins ehemalige Lager Plaszow.

 

Der Freitag ist den Gedenkstätten in Auschwitz und Birkenau vorbehalten. Im Rahmen einer Studienführung erhalten wir viele Informationen über das Leiden und Sterben der Häftlinge im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz und über die Vernichtung der jüdischen Bevölkerung Europas in Birkenau.

 

Am Samstag geht es dann direkt wieder nach Brandenburg.

 

Untergebracht sind wir zwei Nächte in Mehrbettzimmern in der Landjugendbildungsstätte Schloß Trebnitz. Hier ist Vollpension eingeplant. Anschließend übernachten wir drei Nächte in der Touristenunterkunft "Indigo" in Krakau. Hier wird es Frühstück und Abendbrot geben.

 

Teilnehmer*innenbeiträge:

  • 89,- € 

 

Hinweise: Am Montag ist die Abfahrt am Morgen geplant - wir sind am Samstagabend wieder in Brandenburg. 

 

BBL Button Anmeldung

   

Kontakt
Susann Reissig
Fon: 03301 / 22 22 95
E-Mail:

 

Die Gedenkstättenfahrt wird gefördert aus dem Landesjungendplan Brandenburg, vom Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg, vom Landkreis Oberhavel und dem Landkreis Prignitz.


Dom Turystyczny Indigo
os. Albertynskie 1-2, 31-851 Krakau
Telefon: 
Homepage: http://www.indigosystem.pl

 

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Der Kreisjugendring Oberhavel e.V. ist Mitglied

 

im Landesjugendring Brandenburg e.V.

 

LJR        

 

und im Fachverband Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit Brandenburg e.V.

 

Fachverband

 

 

 

Gefördert durch den Landkreis Oberhavel