Link verschicken   Drucken
 

politische Interessenvertretung

Landtagswahlen 2019

 

Im Vorfeld der Landtagswahlen 2019 sind verschiedene Fraktionen und Landtagsabgeordnete auf uns zugekommen, um mit uns über ihre und unsere Ideen für ein jugendgerechtes, offenes und buntes Brandenburg zu sprechen.

 

Dies haben wir sehr gern getan. 

Nicht zum ersten Mal war Inka Gossmann-Reetz (SPD Landtagsabgeordnete der Nordbahngemeinden) am 31.01.2019 bei uns. Im Gespräch konnten wir ihr nicht nur endlich persönlich für Ihren Einsatz und Beitrag zum Paragraf 18a der Brandenburger Kommunalverfassung danken, sondern auch dessen Umsetzung im Landkreis Oberhavel diskutieren.

 

Neben Jugendbeteiligung, der Suche nach zeit- und jugendgemäßen Formen der Informationsvermittlung, Mitbestimmung und Würdigung themenbezogenen Engagements ging es auch um die zukünftige Förderung von Schulabrecher*innenprojekten.

 

Ein weiteres Thema, bei dem wir in Zukunft kooperieren werden, ist die Suchtprävention, deren Angebote dringend ausgebaut und heutigem multifaktoriellem Suchtverhalten und zunehmenden Mehrfachabhängigkeiten angepasst werden müssen.

 

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Am 29.07.2019 haben uns Vertreter*innen der Fraktion DIE LINKE besucht. Ursel Degner, Kathrin Willemsen und Vadim Reimer (Kandidat zur Wahl des Brandenburgischen Landtages im Wahlkreis 8) haben sich unsere Arbeit vorstellen lassen und nach unseren Vorstellungen für eine gelingende Jugend(sozial)arbeit gefragt.

 

Natürlich haben wir auch hier die Wahlforderungen des Landesjugendring Brandenburg e.V.. vorgebracht, aber auch eigene Forderungen formuliert. Dazu gehören neben dem Wunsch die DGE Standards (vor allem bezüglich der Mittagspausen für das Schulessen) als verbindlich im Brandenburger Schulgesetz zu verankern, auch die Forderung nach infrastruktureller, personeller und finanzieller Unterstützung des Landes Brandenburg für die Jugendhilfeplanung in den Landkreisen.

 

Auch das Thema Inklusive Praxis habe wir diskutiert. Wir stimmen mit der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - AGJ überein, dass Gebietskörperschaften durch die Länder finanziell und strukturell in die Lage versetzt werden müssen, Prozesse um Inklusion zu realisieren. Im Rahmen von Förderprogrammen der Länder im Bereich der Jugendarbeit sollten – so waren wir uns einig - die Erfordernisse einer inklusiven Weiterentwicklung der Jugendarbeit auch eine finanzielle Berücksichtigung finden. Wir wünschen uns einen Fördertopf, aus dem unkompliziert Gelder für die Ermöglichung einer barrierefreien Teilnahme (z.B. Gebärdendolmetscher*innen für Gremien und Veranstaltungen, Dolmetscher*innen in andere Sprachen, technisches Equipment wie Lesehilfen etc.) bezogen werden können.

 

Dies wäre ein erster Schritt in Richtung einer Gesellschaft, in der alle Menschen in ihrer Verschiedenheit und Individualität gleichberechtigt miteinander leben und in allen Lebensbereichen teilhaben können. Uns geht es nicht um punktuelles Mitmachen- und Dabei-sein-Dürfen, sondern um ein selbstverständliches Dazugehören.

 

Wir freuen uns, dass unsere Besucher*innen unsere Ideen in den Kreis Oberhavel und ins Land Brandenburg mitnehmen werden.

Am 23.07.2019 hat uns Julia Schmidt (Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/ Die Grünen im Kreistag Oberhavel, Mitglied in der Stadtverordnetenversammlung Hohen Neuendorf und Direktkandidatin zur Landtagswahl im Wahlkreis 8) in unserem Büro besucht. Wir haben die Gelegenheit genutzt, um ihr einige Themen der Kinder und Jugendlichen in Oberhavel ans Herz zu legen.

 

Einig waren wir uns, dass die DGE Standards im Schulgesetz Brandenburgs als verpflichtend festzuschreiben sind und es einen Extra-Fördertopf geben muss, aus dem schnell und unbürokratisch Mittel für eine barrierefreie Teilnahme (z.B. Gebärdendolmetscher*innen für Gremien und Veranstaltungen, Dolmetscher*innen in andere Sprachen) finanziert werden können. Ein geplantes Antimobbinggesetz, von dem Julia Schmidt erzählt hat, zeigt uns, dass das Thema Mobbingprävention in der Politik angekommen ist.

 

Wir haben auch über die Wahlforderungen „Für ein jugendgerechtes Brandenburg!“ des Landesjugendring Brandenburg e.V. gesprochen.

 

Außerdem haben wir über kostenloses Schulessen und die daraus resultierenden Anforderungen an Schulküchen, Caterer und Mensen diskutiert. Auch die Notwendigkeit, kostenlose Mobilitätsangebote im Landkreis für ehrenamtlich engagierte junge Menschen zu schaffen, hat bei Julia Schmidt Gehör gefunden.

Am 09. Juli 2019 hat uns der Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann (SPD) in unserem Büro besucht und mit uns u.a. über gesunde Ernährung in Kitas und Schulen, Konsumkompetenz, Klimawandel und politische Bildung mit Kindern und Jugendlichen diskutiert. Wir freuen uns, dass unsere Anliegen auf offene Ohren gestoßen sind.

 
 
Veranstaltungen
 
 
 

machsab16

LJR

Tolerantes Brandenburg