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Die AfD und die Jugend - Wie die Rechtsaußenpartei die Jugend- und Bildungspolitik verändern will Hintergründe, Erkenntnisse und jugendpolitische Schlussfolgerungen

15. 03. 2021 um 13:00 Uhr

Die AfD ist aktiv, höchstaktiv, um unsere Gesellschaft massiv im Interesse ihres nationalistischen Verständnisses in kleinen Schritten zu ändern. Eine zentrale Säule in ihrem Engagement sind daher die Beeinflussung und der Versuch der Neugestaltung der Jugend- und Bildungspolitik, basierend auf einem rechtspopulistischen Agitieren und einem in Teilen rechtsextremen Gesellschaftsverständnis. Der Partei ist dies möglich im Bundestag, in den Landesparlamenten, aber auch auf Landkreis- und Kommunalebene. Vertreterinnen/Vertreter der Partei haben Sitze in zahlreichen Ausschüssen und somit auch in Jugendhilfe-, Sozial-, Bildungs- und anderen den Lebensalltag junger Menschen betreffenden Ausschüssen. Das Instrument der „Kleinen und Großen Anfragen“ in den Parlamenten aufgreifend hat Prof. Hafeneger mit einem Team das Handeln der AfD analysiert. In den Blick genommen werden u.a. allgemeine Fragen zur Jugend; Jugendarbeit; politische Bildung und Demokratieförderung/ Extremismusprävention; Schule; Lebensweisen; das Handlungsfeld der Kinder- und Jugendhilfe; Gender etc. Diese parlamentarischen Anfragen der AfD müssen als Teil einer größeren Handlungsstrategie verstanden und eingeordnet werden, welche als Interventionsgeschehen zu beobachten ist. Auch mit diesen damit verbundenen Formen, Arenen und Akteuren haben sich Hafeneger und Andere auseinandergesetzt und Erfahrungen aus dem Handlungsfeld der Kinder- und Jugendhilfe zusammengetragen und Betroffene zu Wort kommen lassen. Es ist zu erkennen, dass diese völkisch orientierte Partei mit ihren demokratiegefährdenden und menschenfeindlichen Positionen Einfluss in der Zivilgesellschaft, in Wohlfahrtsverbänden, Kirche, Sport oder eben auch der Sozialen Arbeit im Allgemeinen gewinnt. Daher wird diese Veranstaltung auch der Frage nachgehen, welche Notwendigkeiten, Strategien und Handlungskompetenzen sowohl von der Zivilgesellschaft als auch den demokratisch agierenden politischen Verantwortungstragenden dringend zu erwarten sind sowie welche konkrete Stärkung und Unterstützung es bedarf. Wie können sowohl Betroffene als auch die Demokratische selbst geschützt und gestärkt werden in Anbetracht einer stetigen Denunziation, Stigmatisierung derselben?

Teilnehmende

Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe sind eingeladen miteinander wie auch mit Prof. em. Dr. Benno Hafeneger, Philipps-Universität Marburg während der Online-Veranstaltung ins Gespräch zu kommen.

Anmeldung

Bitte melden Sie sich über unsere Homepage www.ea-sachsen.de oder per E-Mail unter Angabe Ihrer ehren- oder hauptamtlichen Tätigkeit im Kontext der Kinder- und Jugendhilfe an (Ansprechpartnerin: Frau Sabine Laake, oder 0351. 81 243 - 15). Sie erhalten eine Anmeldebestätigung sowie in einem weiteren Schritt weitere Informationen für den Zugang zur Online-Veranstaltung.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Bereits ab 12:30 Uhr haben Interessierte die Möglichkeit an den Umgang mit dem Onlinekonferenztool Zoom herangeführt zu werden.

 

Veranstaltungsort

online

 

Veranstalter

www.ea-sachsen.de

 
 
 
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