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Jugendbeteiligung und Demokratieentwicklung

Mixed Pickels in Velten

 

Am 25.07.2017 waren wir eingeladen, auf dem roten Sofa der Mixed Pickels Woche in Velten Platz zu nehmen.

 

 

Unser Thema Demokratie haben wir mit einer Übung zum Thema Beteiligung eröffnet und dabei erfahren, wo und in welcher Form die Anwesenden bereits aktiv sind und wo sie sich gern noch engagieren würden.

 

 

 

Unser Spiel "Stadt-Land-Frust" hat für viel Spaß, aber auch zum offenen Aussprechen vorhandener Frustrationen gesorgt. Aus diesen Frustrationen können aber auch positive Aktionen (wie z.B. die Mixed Pickels Woche) und Beteiligungsstrukturen wachsen, wie wir den anwesenden Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen hoffentlich aufzeigen konnten.

 

 

Zum Abschluss waren Alle dazu eingeladen, ihre Wünsche, Anregungen und Verbesserungsvorschläge aufzuschreiben und symbolisch in unsere Wahlurne zu werfen, damit wir sie den Bürgermeisterkandidat*innen von Velten zukommen lassen können.

 

 

Wir danken den Organisator*innen der Mixed Pickels Woche für ihre Einladung, ihr Engagement und eine tolle Zeit in Velten.

 

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Diesem Aufruf sind 10 Jugendliche aus ganz Oberhavel gefolgt. Sie haben trotz oder gerade wegen des schönen Sommerwetters und Ferienstimmung ihre Ideen für mehr Jugendbeteiligung ausgetauscht und bereits einige ganz konkrete Projektideen entwickelt. Der zweistündige Workshop wurde von Juliane Lang (Koordinierungs- und Fachstelle des Bundesprogramms "Demokratie leben!") und Benjamin Brandt (Betreuer des Jugendclubs Mühlenbeck „Allround B 16“ und ausgebildeter Beteiligungsmoderator) moderiert. Alle waren sich am Ende einig: sie werden sich im September wiedersehen und das Jugendforum AfE-EfA (Alle für Einen, Einer für Alle) wird neu belebt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alle Fotos © Susann Reissig

 

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Der Kreisjugendring Oberhavel e.V. hat den Band Contest „Musik für Vielfalt“ nicht nur strukturell unterstützt, sondern war auch mit einem Stand vor Ort.

 

© JMDB

 

Gemeinsam mit Kolleg*innen vom Landesjugendring Potsdam und der Kampagne „Schöner Leben Ohne Nazis“, der RAA und dem MBT Brandenburg hatten wir viel Spaß.

 

Die Besucher*innen des Bandcontests konnten sich Informationen über unsere Arbeit holen, Kontakte knüpfen, aber auch ihre Wünsche und Anregungen für die/den zukünftige Bürgermeister*in von Oranienburg in unserer Wahlurne hinterlassen.

 

© JMDB

 

Wir danken den Jugendlichen vom Netzwerk Courage für ihr Engagement und eine super Veranstaltung!

 

Viel mehr Fotos findet Ihr hier

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120 Besucherinnen und Besucher sind am Dienstag, den 20.07.2017 der Einladung des medienpolitischen Sprechers der LINKEN, Harald Petzold gefolgt und haben sich den Film „Lommbock“ mit anschließender Diskussion im Filmpalast Oranienburg angesehen. Wir, der Kreisjugendring Oberhavel e.V. als Kooperationspartner haben diese Initiative, das Medium Film zu nutzen, um mit Jugendlichen zum Thema Drogen und Suchtverhalten ins Gespräch zu kommen, unterstützt. Im Anschluss gab es eine rege Diskussion mit Harald Petzold (DIE LINKE), Martin Wandry (Sprecher der Grünen Jugend Brandenburg), Carsten Schröder (Suchtpräventionsstelle der Salus Kliniken) unter Moderation von Susann Reissig (Koordinatorin Kreisjugendring Oberhavel e.V.).

 

 

Lommbock, eine Komödie, spricht ein ernsthaftes Thema an: Das Thema Drogen.

 

Beide Vertreter der Politik (alle anderen von uns eingeladenen Parteien konnten den Termin leider nicht wahrnehmen) verbinden mit der Forderung nach der Entkriminalisierung von Cannabis nicht eine Bagatellisierung von Drogenkonsum. Im Gegenteil kritisieren Sie die Einseitigkeit der Debatte, die andere Drogen mit Suchtpotential wie Nikotin, Alkohol oder auch Koffein ausschließen. Wichtig war allen, dass es keinen risikofreien Drogenkonsum gibt und Prävention und Aufklärung umfassend erfolgen muss. Diskutiert wurden der Zusammenhang von Leistungsgesellschaft und Drogenkonsum, Legalität vs. Kriminalität und die Tradierung von Konsumverhalten in Familien. Auch die Frage, ob Legalisierung zu Entkriminalisierung führen kann, wurde kontrovers diskutiert.

 

Viele Aspekte wurde nur gestreift, aber der Diskussionsraum bot die Möglichkeit sich in einem respektvollen miteinander einem Tabuthema zu nähern und ins Gespräch zu kommen. Vielen Dank dafür an alle Diskutanten.

 

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Lesung "Generation Hoyerswerda"

 

https://fotos.verwaltungsportal.de/seitengenerator/gross/54e385d898b3b6178b28071bbe074773_generation.jpg

 

Brandanschläge, Morde und Überfälle – rechte Gewalttäter verbreiteten schon in den 1990er-Jahren Angst und Schrecken im Land Brandenburg. Ihr Vorbild: »Hoyerswerda« – die sächsische Stadt, aus der 1991 nach schweren Krawallen alle Flüchtlinge evakuiert worden waren.

Das Buch »Generation Hoyerswerda« zeichnet nach, wie sich brandenburgische Neonazis radikalisierten, Untergrundzellen aufbauten und Anschläge begingen. Dabei geraten auch die Rolle des Verfassungsschutzes und Verbindungen in das Netzwerk der Terrorgruppe NSU in den Fokus. Schließlich wird gezeigt, wie Neonazis der »Generation Hoyerswerda« heute die Proteste gegen Flüchtlingsheime anfachen: Droht eine Welle rechter Gewalt – mit Pogromszenen wie vor 25 Jahren?“, so der Text zum Buch auf den Webseiten des Bebra Verlags.

Gemeinsam mit Anna Spangenberg (eine der Herausgeberin des Buches und Mitarbeiterin des brandenburgischen Aktionsbündnisses gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit mit Sitz in Potsdam), die Passagen aus dem Buch lesen wird, und Björn Lüttmann (MdL, Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Fraktion und Obmann im NSU- Untersuchungsausschuss des Landes Brandenburg), wollen wir mit den Zuhörer_innen eine Diskussion zur Entwicklung im Land Brandenburg führen, von den neuesten Entwicklungen im brandenburgischen Untersuchungsausschuss hören und uns über Aktuelles informieren.

Voranmeldungen möglich unter: oder .

Eine Veranstaltung des Forums gegen Rassismus und rechte Gewalt Oranienburg in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Oranienburg und dem Kreisjugendring Oberhavel e.V. mit finanzieller Unterstützung des Landkreises Oberhavel.

Heike Kleffner (Hg.), Anna Spangenberg (Hg.)
Generation Hoyerswerda
Das Netzwerk militanter Neonazis in Brandenburg
304 Seiten, 24 Abb., Paperback
be.bra verlag, Februar 2016, 20,– €

 

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