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Jugendbeteiligung und Demokratieentwicklung

Klimastreik

 

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Antworten auf junge Fragen. Der Kommunal-Wahl-Check geht online.

 

Wahlprogramme zu verstehen, ist manchmal gar nicht so leicht. Besonders mit Blick auf die kommunale Ebene tauchen viele Fragezeichen auf. Für Brandenburger Jugendliche soll nun das Onlineangebot Kommunal-Wahl-Check Abhilfe schaffen.

 

Die Brandenburger Kommunalwahlen stehen an und für viele junge Menschen ist es das erste Mal, dass sie wählen dürfen. Um Orientierung zu bieten, haben der Landesjugendring Brandenburg e.V. und der Arbeitskreis der Stadt- und Kreisjugendringe gemeinsam den Kommunal-Wahl-Check entwickelt.

Die Besonderheit daran erklärt Silke Hansen, Vorstandssprecherin des Landesjugendring Brandenburg e.V.: „Die Fragen, die im Kommunal-Wahl-Check von den Parteien/Listenvereinigungen zu beantworten waren, haben Jugendliche selbst erarbeitet. Dazu sind wir in alle Landkreise und kreisfreien Städte gefahren und haben dort Workshops angeboten. In diesen konnten die Teilnehmenden nicht nur erfahren, was Kommunalpolitik alles umfasst, sondern auch gemeinsam überlegen, welche Themen aus ihrer Sicht wichtig sind.”

 

Auf der Website machs-ab-16.de können Interessierte nun erfahren, welche Antworten die Parteien in ihrem Landkreis gegeben haben. Eine Wahlempfehlung für den 26. Mai gibt der Kommunal-Wahl-Check jedoch nicht, wie Steffen Göths aus dem Arbeitskreis der Stadt- und Kreisjugendringe betont: „Wir verstehen den Kommunal-Wahl-Check als ein Mittel zur politischen Erstinformation. Die Fragen decken nur einen Teil der politischen Felder ab und sollen den Nutzer*innen einen ersten Einblick geben. Die weitergehende Auseinandersetzung mit den Programmen und Positionen der Kandidierenden kann und soll damit nicht ersetzt werden.”

 

Wer steckt dahinter:

Es handelt sich um ein Projekt des Arbeitskreises der Stadt- und Kreisjugendringe im Land Brandenburg und des Landes-jugendring Brandenburg e.V.

 

Ansprechpersonen:

Annekatrin Friedrich

Landesjugendring Brandenburg e.V.

Tel: 0331 620 75 34

E-Mail:

Steffen Göths

Arbeitskreis der Stadt- und Kreisjugendringe

Tel: 0331 620 75 44

E-Mail:

 

 

 

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Brandenburger Kampagne „Schöner Leben ohne Nazis“ startet

 

Gemeinsam gaben der Landesjugendring Brandenburg, das landesweite Aktionsbündnis Brandenburg und die F.C. Flick-Stiftung heute im Freiland Potsdam den Startschuss für die landesweite Kampagne „Schöner Leben ohne Nazis“ 2019.

 

Diese wird ihren Schwerpunkt in diesem Jahr zu den Europa- und Landtagswahlen haben.


So wurde der weit über Brandenburg hinaus bekannte Slogan „Schöner Leben ohne Nazis“ in 5 Sprachen übersetzt, um anlässlich der Europawahlen ein klares Zeichen für ein vereintes Europa ohne Rechtspopulismus und Rechtsextremismus zu setzen.

 

Natürlich wird die Kampagne auch 2019 auf Tour durch Brandenburg gehen. Junge Menschen in verschiedenen Orten werden sich mittels Musik, Straßenfesten und Bildungsangeboten deutlich  gegen rechte Hetze und Rassismus positionieren. Zusammen mit lokalen Partnern wird ein vielseitiges Programm organisiert: Für und mit Jugendlichen, für ein schöneres Leben in Brandenburg.

 

Dazu Thomas Prenzel (Aktionsbündnis Brandenburg): „Mit dem diesjährigen MusikSommer touren wir durch Städte und Dörfer in Brandenburg und zeigen damit gemeinsam Haltung gegen rechtspopulistische Stimmungsmache.“

 

Die ganze Pressemitteilung findet Ihr hier

 

 

Der diesjährige „Schöner Leben ohne Nazis“ - MusikSommer beginnt am 17.05. in Birkenwerder!

 

 

Open Air

 

Unterstützen wir die Jugendlichen, ihre Zukunft und ihr Leben in einer toleranten Welt selbst zu gestalten! Lasst uns gemeinsam Haltung gegen rechtspopulistische Stimmungsmache zeigen!

 

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https://www.u18.org/fileadmin/user_upload/U18_Euro19/Postkarten_und_Flyer/Facebook_Cover.jpg

 

Kreisjugendring on tour #oberhavelwaehlt #kjrohv

 

46 Kinder und Jugendliche haben am 17. Mai unser mobiles Wahlbüro auf dem Innenhof des Georg Mendheim Oberstufenzentrums genutzt und ihre Stimme abgegeben... Die Ergebnisse der U18 Wahl sind unter https://www.u18.org/willkommen sichtbar!

 

U18-Wahlen werden immer neun Tage vor einem offiziellen Wahltermin abgehalten. Zur Bundestagswahl, Europawahl, Landtagswahlen etc. rücken politische Zukunftsdiskussionen ins Zentrum des öffentlichen Interesses. Das beschäftigt auch Kinder und Jugendliche, sie stellen sich Fragen und äußern politische Wünsche. An diesem Punkt setzt U18 an. Die U18 Wahlen sind eine bundesweite Aktion.

 

Aber auch die Kommunalwahl wurde thematisiert und der Kommunalwahlcheck vorgestellt. Der Kommunalwahlcheck funktioniert fast wie der bekannte Wahl-O-Mat, ist jedoch spezifisch für die Kommunalwahlen auf den Landkreis zugeschnitten und basiert auf Fragen, die in zwei Workshops mit Jugendlichen aus dem Landkreis Oberhavel entwickelt wurden. https://www.machs-ab-16.de/wahlchecks

 

 Eine dritte Komponente bildete unsere MitmachaktionDeine Stimme! Dein Plakat! #oberhavelwaehlt #kjrohv“, bei der wir junge Menschen dazu auffordern, eigene Wahlplakate mit Wünschen, Ideen und Forderungen zu entwerfen.

 

Ein Einblick ...

 

 

Wahlaktion

 

Wahlaktion2

 

u18wahl

 

wahlplakat asoziale löhne

 

Jugendforum zum Thema Wahlen

 

Termin: 12. April 2019 um 16 Uhr

Ort: Hennigsdorf Jugendclub, Parkstr. 39

 

Jugendforum

 

Am 12.04.2019 traf sich das Jugendforum „Einer für Alle-Alle für Einen“.

 

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde gab es als Einstieg einen Kahoot-Quiz zum Thema Wahlen. Alle 16 anwesenden jungen Menschen waren mit Freude dabei und haben die 10 Fragen in Teams beantwortet.

 

Jugendforum

 

Jugendforum

 

Die Frage nach der Lieblingspizza wurde dann auch gleich praktisch umgesetzt und wir haben entlang der Umfrageergebnisse Pizza bestellt.

 

Jugendforum

 

Danach gab es einen Austausch zu den drei Fragekomplexen: 

 

  • In Bezug auf Wahlslogans – was war bisher das schrägste oder lustigste Thema, was Dir begegnet ist?

  • Was ist Dein Herzensthema? Wo findest Du, sollte sich Politik unbedingt mal drum kümmern?

  • Bei welchem Thema ärgerst Du Dich, dass Du nicht gefragt wirst? Wo willst Du unbedingt Deine Meinung einbringen, hast aber das Gefühl, das interessiert niemanden und Du wirst nicht gefragt?

 

Jugendforum Jugendforum

 

Vor allem bei den Herzensthemen und den Mitbestimmungsmöglichkeiten gab ein so einige Diskussionen.

 

Als letztes haben die Teilnehmer*innen Ihre mitgebrachten Projektvorschläge vorgestellt und gemeisam darüber abgestimmt, welche Veranstaltungen aus dem Jugendfonds der Partnerschaft für Demokratie gefördert werden sollen. Dabei haben sie auch Informationen ausgetauscht, sich gegenseitig Tipps gegeben und Unterstützung angeboten.

 

Jugendforum

 Jugendforum

 

Jugendforum

 

Jugendforum  

 

Am Ende waren sich alle einig, dass alle vorgestellten Projekte gut und wichtig sind und haben allen Projekten ihre Stimme gegeben. 

 

Jugendforum

 

Am Rande des Jugendforums kam es auch zu Gesprächen zwischen Vertreter*innen des Jugendbeirat Hennigsdorf, des Kinder- und Jugendbeirat Birkenwerder und des Jugendbeirat Oranienburg. Es wurden u.a. Adressen und Sitzungszeiten ausgetauscht. Wir teilen die Einschätzung des Jugendbeirat Oranienburg, der auf seiner Facebook Seite schreibt: "Das war der Beginn einer guten Zusammenarbeit."

 

Jugendforum

 

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Die Kinderschule Oberhavel in Eden bereitet die

 

erste Schülerdemo gegen den Klimawandel in Oranienburg

 

vor.

 

Am 15. März soll auf dem Schlossplatz demonstriert werden – nach Schulschluss ab 13.30 Uhr.

 

 

 

Klimastreik

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„Wir sind hier, wir sind laut, weil Ihr uns die Zukunft klaut“

riefen mehr als 400 Schüler*innen.

 

 

Für einen lebenswerten Planeten und eine striktere Klimapolitik ist die Schülerschaft des Neuen Gymnasiums Glienicke heute, am Freitag, den 22. Februar 2019, auf die Straßen von Glienicke gegangen. Auch Schüler*innen anderer Schulen aus Oberhavel waren dabei – allerdings nur vereinzelt, da nicht jede Schulleitung den „Fridays For Future“ und praktischer Demokratiebildung so aufgeschlossen gegenübersteht wie Hans-Joachim Bork, Schulleiter am Neuen Gymnasium.

 

Alle Teilnehmer*innen des Klimastreiks Glienicke/Nordbahn sind sich darin einig, dass es sich lohnt, für eine bessere Welt und einen besseren Klimaschutz auf die Straße zu gehen.

 

Wir sind gespannt auf zukünftige Aktionen und unterstützen Euch gern.

 

Klimastreik

 

Klimastreik

 

Klimastreik

 

Klimastreik

 

Klimastreik

 

Klimastreik

 

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Mixed Pickels in Velten

 

Am 25.07.2017 waren wir eingeladen, auf dem roten Sofa der Mixed Pickels Woche in Velten Platz zu nehmen.

 

 

Unser Thema Demokratie haben wir mit einer Übung zum Thema Beteiligung eröffnet und dabei erfahren, wo und in welcher Form die Anwesenden bereits aktiv sind und wo sie sich gern noch engagieren würden.

 

 

 

Unser Spiel "Stadt-Land-Frust" hat für viel Spaß, aber auch zum offenen Aussprechen vorhandener Frustrationen gesorgt. Aus diesen Frustrationen können aber auch positive Aktionen (wie z.B. die Mixed Pickels Woche) und Beteiligungsstrukturen wachsen, wie wir den anwesenden Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen hoffentlich aufzeigen konnten.

 

 

Zum Abschluss waren Alle dazu eingeladen, ihre Wünsche, Anregungen und Verbesserungsvorschläge aufzuschreiben und symbolisch in unsere Wahlurne zu werfen, damit wir sie den Bürgermeisterkandidat*innen von Velten zukommen lassen können.

 

 

Wir danken den Organisator*innen der Mixed Pickels Woche für ihre Einladung, ihr Engagement und eine tolle Zeit in Velten.

 

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Diesem Aufruf sind 10 Jugendliche aus ganz Oberhavel gefolgt. Sie haben trotz oder gerade wegen des schönen Sommerwetters und Ferienstimmung ihre Ideen für mehr Jugendbeteiligung ausgetauscht und bereits einige ganz konkrete Projektideen entwickelt. Der zweistündige Workshop wurde von Juliane Lang (Koordinierungs- und Fachstelle des Bundesprogramms "Demokratie leben!") und Benjamin Brandt (Betreuer des Jugendclubs Mühlenbeck „Allround B 16“ und ausgebildeter Beteiligungsmoderator) moderiert. Alle waren sich am Ende einig: sie werden sich im September wiedersehen und das Jugendforum AfE-EfA (Alle für Einen, Einer für Alle) wird neu belebt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alle Fotos © Susann Reissig

 

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Der Kreisjugendring Oberhavel e.V. hat den Band Contest „Musik für Vielfalt“ nicht nur strukturell unterstützt, sondern war auch mit einem Stand vor Ort.

 

© JMDB

 

Gemeinsam mit Kolleg*innen vom Landesjugendring Potsdam und der Kampagne „Schöner Leben Ohne Nazis“, der RAA und dem MBT Brandenburg hatten wir viel Spaß.

 

Die Besucher*innen des Bandcontests konnten sich Informationen über unsere Arbeit holen, Kontakte knüpfen, aber auch ihre Wünsche und Anregungen für die/den zukünftige Bürgermeister*in von Oranienburg in unserer Wahlurne hinterlassen.

 

© JMDB

 

Wir danken den Jugendlichen vom Netzwerk Courage für ihr Engagement und eine super Veranstaltung!

 

Viel mehr Fotos findet Ihr hier

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120 Besucherinnen und Besucher sind am Dienstag, den 20.07.2017 der Einladung des medienpolitischen Sprechers der LINKEN, Harald Petzold gefolgt und haben sich den Film „Lommbock“ mit anschließender Diskussion im Filmpalast Oranienburg angesehen. Wir, der Kreisjugendring Oberhavel e.V. als Kooperationspartner haben diese Initiative, das Medium Film zu nutzen, um mit Jugendlichen zum Thema Drogen und Suchtverhalten ins Gespräch zu kommen, unterstützt. Im Anschluss gab es eine rege Diskussion mit Harald Petzold (DIE LINKE), Martin Wandry (Sprecher der Grünen Jugend Brandenburg), Carsten Schröder (Suchtpräventionsstelle der Salus Kliniken) unter Moderation von Susann Reissig (Koordinatorin Kreisjugendring Oberhavel e.V.).

 

 

Lommbock, eine Komödie, spricht ein ernsthaftes Thema an: Das Thema Drogen.

 

Beide Vertreter der Politik (alle anderen von uns eingeladenen Parteien konnten den Termin leider nicht wahrnehmen) verbinden mit der Forderung nach der Entkriminalisierung von Cannabis nicht eine Bagatellisierung von Drogenkonsum. Im Gegenteil kritisieren Sie die Einseitigkeit der Debatte, die andere Drogen mit Suchtpotential wie Nikotin, Alkohol oder auch Koffein ausschließen. Wichtig war allen, dass es keinen risikofreien Drogenkonsum gibt und Prävention und Aufklärung umfassend erfolgen muss. Diskutiert wurden der Zusammenhang von Leistungsgesellschaft und Drogenkonsum, Legalität vs. Kriminalität und die Tradierung von Konsumverhalten in Familien. Auch die Frage, ob Legalisierung zu Entkriminalisierung führen kann, wurde kontrovers diskutiert.

 

Viele Aspekte wurde nur gestreift, aber der Diskussionsraum bot die Möglichkeit sich in einem respektvollen miteinander einem Tabuthema zu nähern und ins Gespräch zu kommen. Vielen Dank dafür an alle Diskutanten.

 

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Lesung "Generation Hoyerswerda"

 

https://fotos.verwaltungsportal.de/seitengenerator/gross/54e385d898b3b6178b28071bbe074773_generation.jpg

 

Brandanschläge, Morde und Überfälle – rechte Gewalttäter verbreiteten schon in den 1990er-Jahren Angst und Schrecken im Land Brandenburg. Ihr Vorbild: »Hoyerswerda« – die sächsische Stadt, aus der 1991 nach schweren Krawallen alle Flüchtlinge evakuiert worden waren.

Das Buch »Generation Hoyerswerda« zeichnet nach, wie sich brandenburgische Neonazis radikalisierten, Untergrundzellen aufbauten und Anschläge begingen. Dabei geraten auch die Rolle des Verfassungsschutzes und Verbindungen in das Netzwerk der Terrorgruppe NSU in den Fokus. Schließlich wird gezeigt, wie Neonazis der »Generation Hoyerswerda« heute die Proteste gegen Flüchtlingsheime anfachen: Droht eine Welle rechter Gewalt – mit Pogromszenen wie vor 25 Jahren?“, so der Text zum Buch auf den Webseiten des Bebra Verlags.

Gemeinsam mit Anna Spangenberg (eine der Herausgeberin des Buches und Mitarbeiterin des brandenburgischen Aktionsbündnisses gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit mit Sitz in Potsdam), die Passagen aus dem Buch lesen wird, und Björn Lüttmann (MdL, Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Fraktion und Obmann im NSU- Untersuchungsausschuss des Landes Brandenburg), wollen wir mit den Zuhörer_innen eine Diskussion zur Entwicklung im Land Brandenburg führen, von den neuesten Entwicklungen im brandenburgischen Untersuchungsausschuss hören und uns über Aktuelles informieren.

Voranmeldungen möglich unter: oder .

Eine Veranstaltung des Forums gegen Rassismus und rechte Gewalt Oranienburg in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Oranienburg und dem Kreisjugendring Oberhavel e.V. mit finanzieller Unterstützung des Landkreises Oberhavel.

Heike Kleffner (Hg.), Anna Spangenberg (Hg.)
Generation Hoyerswerda
Das Netzwerk militanter Neonazis in Brandenburg
304 Seiten, 24 Abb., Paperback
be.bra verlag, Februar 2016, 20,– €

 

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